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So schreiben Sie eine Follow‑Up‑E-Mail nach einem Vorstellungsgespräch – mit Vorlagen

Erfahren Sie, wie Sie im Englischen professionell nach einem Interview folgen. Enthält Vorlagen, Timing-Tipps und häufige Fehler.

4 Min. Lesedauer

Warum sollte man überhaupt eine Follow‑Up‑E-Mail schicken?

Ganz einfach: Interviewer sprechen täglich mit mehreren Kandidaten. Ohne etwas Besonderes bleibt man im Hintergrund.

Eine kurze, höfliche E‑Mail erledigt drei Dinge:

  • Zeigt, dass Sie die Stelle ernst nehmen
  • Verstärkt einen wichtigen Punkt aus dem Gespräch
  • Öffnet eine Tür für weitere Gespräche, falls ihnen etwas entfallen ist

Sie brauchen keinen Roman zu schreiben. Ein paar gut gewählte Sätze reichen.

Wann sollte man sie senden?

Der Zeitpunkt zählt. Zu früh wirkt verzweifelt, zu spät haben die bereits weitergezogen.

Senden Sie Ihre Follow‑Up‑E-Mail innerhalb von 24 Stunden nach dem Interview – idealerweise ein paar Stunden später, aber am selben Tag ist auch in Ordnung. Wenn das Gespräch an einem Freitag stattfand, schicken Sie die E‑Mail lieber am Montagmorgen statt über das Wochenende. Respektieren Sie Geschäftszeiten.

Wesentliche Elemente einer guten Follow‑Up‑E-Mail

Jede Follow‑Up‑E-Mail sollte eine klare Struktur haben. So sieht sie aus:

Betreffzeile

Klar & persönlich

Anrede

Nutzen Sie den Namen des Interviewers

Dank

Seien Sie konkret, was Ihnen gefallen hat

Wert betonen

Nennen Sie eine Fähigkeit oder ein Thema, das Sie besprochen haben

Nächste Schritte

Fragen Sie höflich nach dem Zeitplan

Professionelles Ende

Mit freundlichen Grüßen, [Ihr Name]

Lassen Sie keine dieser Teile weg – jede hat einen Zweck.

Drei Vorlagen zum Kopieren und Anpassen

Hier drei gängige Szenarien. Ersetzen Sie alles in eckigen Klammern durch Ihre eigenen Angaben.

1. Standard‑Follow‑Up (nach dem ersten Interview)

Betreff: Danke – Interview für [Jobtitel] am [Datum]

Liebe(r) [Name des Interviewers],

vielen Dank, dass Sie sich heute Zeit genommen haben, mit mir über die Position als [Jobtitel] zu sprechen. Ich habe es sehr genossen, mehr über die Arbeit Ihres Teams an [konkretes Projekt oder Thema] zu erfahren.

Unser Gespräch hat mich daran erinnert, wie sehr ich [konkrete Fähigkeit oder Aufgabe] liebe – Ihre Erklärung von [etwas, das sie gesagt haben] war besonders wertvoll. Ich bin überzeugt, dass meine Erfahrung in [Ihre Schlüsselkompetenz] Ihrem Team helfen kann, [Ziel aus dem Interview] zu erreichen.

Bitte lassen Sie mich wissen, falls ich weitere Informationen bereitstellen soll. Ich freue mich darauf, mehr über die nächsten Schritte zu erfahren.

Mit freundlichen Grüßen,

[Ihr vollständiger Name]
[Ihre Telefonnummer]
[Ihre LinkedIn‑ oder E‑Mail]


2. Follow‑Up nach einem zweiten Interview oder einer technischen Runde

Betreff: Nachverfolgung – Interview für [Jobtitel]

Liebe(r) [Name des Interviewers],

nochmals vielen Dank, dass ich gestern mit [Namen der anderen Interviewer] sprechen durfte. Ich schätzte die Gelegenheit, tiefer in [konkretes Thema, z. B. Marketingstrategie] einzutauchen.

Nach dem Gespräch bin ich noch begeisterter von der Möglichkeit, bei [Firmenname] mitzuwirken. Insbesondere denke ich, dass mein Ansatz zu [relevante Methode] gut mit dem übereinstimmt, was Sie beschrieben haben.

Ich bleibe sehr interessiert an der Position und stelle gerne weitere Beispiele meiner Arbeit zur Verfügung.

Herzliche Grüße,

[Ihr vollständiger Name]


3. Follow‑Up, wenn Sie keine Rückmeldung erhalten (nach einer Woche)

Betreff: Kurze Nachfrage – Bewerbung für [Jobtitel]

Liebe(r) [Name des Interviewers],

ich hoffe, es geht Ihnen gut. Ich wollte höflich nach dem Stand meiner Bewerbung für die Position als [Jobtitel] fragen.

Ich habe unser Gespräch vor zwei Wochen sehr genossen, besonders das Thema [konkretes Thema]. Falls Sie weitere Informationen von mir benötigen, lassen Sie es mich bitte wissen.

Vielen Dank nochmals für Ihre Zeit und ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen,

[Ihr vollständiger Name]


Häufige Fehler vermeiden

  • Rechtschreibfehler und Grammatik – Lesen Sie die E‑Mail laut vor oder nutzen Sie ein Tool wie Grammarly.
  • Zu informell sein – Vermeiden Sie Slang (z. B. „Hey Leute“, „Thanks a ton“), es sei denn, die Unternehmenskultur ist wirklich locker.
  • Den gesamten Lebenslauf wiederholen – Die E‑Mail ist eine Dankesnotiz, kein zweites Anschreiben.
  • Nicht anpassen – Ein generisches „Danke für das Interview“ wirkt kalt. Erwähnen Sie etwas Spezifisches aus dem Gespräch.
  • „Habe ich den Job bekommen?“ fragen – Das klingt drängend. Fragen Sie stattdessen nach dem Zeitplan oder den nächsten Schritten.

Noch ein Tipp

Der Ton sollte warm, aber professionell sein. Sie brauchen kein übermäßig komplexes Englisch. Klare, kurze Sätze funktionieren am besten.

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