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Englisch für Remote‑Teams: Die wichtigsten Phrasen für Slack, Zoom & Trello

Entdecke essentielle englische Ausdrücke für Slack, Zoom und Trello – verbessere deine Remote-Kommunikation mit natürlichen, sofort einsetzbaren Formulierungen.

6 Min. Lesedauer

Wenn du remote arbeitest, kennst du die Tools schon: Slack für schnelle Chats, Zoom für persönliche Meetings und Trello zum Verfolgen von Aufgaben. Aber zu wissen wie man sie auf Englisch nutzt, ist ein anderes Spiel. Perfekte Grammatik brauchst du nicht – du brauchst die richtigen Formulierungen.

Mehr als 70 % der Remote‑Teams sind in mindestens zwei Zeitzonen verteilt. Das bedeutet: Dein Englisch muss härter arbeiten. Du sprichst nicht nur – du klärst, delegierst und hältst Projekte am Laufen, ohne ein Whiteboard zur Hand zu haben.

Schauen wir uns die genauen Formulierungen an, die du tatsächlich auf jeder Plattform einsetzen wirst.

⌨️ Slack

Async‑Chat
Schnelle Updates

🎥 Zoom

Live‑Meetings
Diskussionen

📋 Trello

Aufgabenstatus
Verantwortung

Slack: Die Sprache der asynchronen Kommunikation

Slack ist die Plattform, auf der du den Großteil deiner täglichen Texte erstellst. Das Ziel: Klar sein, ohne kalt zu wirken.

Nach Updates fragen (freundlich)

Schreib niemals einfach „Update?“. Das wirkt drängend. Stattdessen:

  • „Hat jemand ein Update zum Homepage‑Redesign?“
  • „Wenn du Zeit hast, könntest du mir sagen, wo wir mit dem Q3‑Report stehen?“
  • „Nur kurz nachgefragt – hat schon jemand die Konkurrenzanalyse gestartet?“

Beachte die milderen Formulierungen: Wenn du Zeit hast, Nur kurz nachgefragt, Könntest du…. Diese verwandeln eine Forderung in eine Bitte.

Statusupdates geben

Kurz, aber vollständig. Nenne, was erledigt ist, was als nächstes kommt und ob es Blocker gibt.

  • „Ich habe die Wireframes fertiggestellt. Jetzt gehe ich zum Prototypen über.“
  • „Warte noch auf Feedback von Legal. Ich werde den Thread weiterführen, sobald ich etwas höre.“
  • „Der Text steht zur Durchsicht bereit. Hier ist der Link [link]. Sag Bescheid, falls Änderungen nötig sind.“

Die Phrase Sag Bescheid, falls Änderungen nötig sind ist Gold wert. Sie lädt zum Feedback ein, ohne defensiv zu wirken.

Zeitzonen berücksichtigen

Wenn dein Team in Tokio, London und São Paulo verteilt ist, spielt die Zeit eine Rolle.

  • „Kein Stress – das ist nicht dringend. Mach es einfach, wenn du online bist.“
  • „Mir ist klar, dass es bei dir spät ist. Nimm dich gern morgen daran.“
  • „Ich übergebe dir das. Ich bin bald offline, ping mich aber, falls etwas unklar ist.“

Übergebe ich dir das signalisiert einen sauberen Übergang. Es sagt dem anderen, dass du fertig bist und er jetzt verantwortlich ist.

Zoom: Echtzeit‑Meetings richtig durchführen

Videoanrufe sind der Ort, an dem Missverständnisse am schnellsten entstehen – schlechte Audioqualität, unklare Agenden, Leute, die sich überlappen. Die richtigen englischen Formulierungen sorgen für einen reibungslosen Ablauf.

Das Meeting starten

  • „Lass uns anfangen. Hat jeder die Agenda?“
  • „Kann jeder meinen Bildschirm sehen?“
  • „Bevor wir loslegen, gibt es kurze Ankündigungen?“

Loslegen bedeutet starten. Es ist locker und funktioniert bei jedem Meeting.

Höflich unterbrechen

Du willst nicht einfach über jemanden hinwegsprechen. Versuche:

  • „Entschuldige die Unterbrechung, aber ich wollte noch etwas klären.“
  • „Wenn ich kurz einfügen dürfte…“
  • „Kann ich dich einen Moment anhalten?“

Wenn ich kurz einfügen dürfte ist der höflichste Weg, sich einzuklinken.

Um Klarstellung bitten

Wenn du etwas verpasst (und das wirst du), gib nicht vor, es verstanden zu haben.

  • „Könntest du das noch einmal sagen? Du bist für einen Moment ausgetauscht.“
  • „Entschuldige, ich habe den letzten Teil nicht gehört. Könntest du ihn wiederholen?“
  • „Nur um sicherzugehen – meintest du, wir sollen die Launch‑Pause einlegen?“

Ausgetauscht ist Alltagssprache für Audioabbrüche. Nicht gehört haben klingt natürlicher als „nicht verstanden“.

Das Meeting beenden

  • „Alles klar, ich denke, wir haben alles abgedeckt. Ich fasse die Action Items zusammen.“
  • „Danke an alle. Ich teile die Notizen in Slack.“
  • „Gute Diskussion. Wir treffen uns nächste Woche wieder am Donnerstag.“

Zusammenfassen bedeutet abschließen. Wieder treffen ist formell genug für Arbeit, aber nicht steif.

Trello: Karten schreiben, die wirklich erledigt werden

Trello‑Karten sind klein, aber mächtig. Eine schlecht formulierte Karte führt zu Verwirrung; eine gut geschriebene spart Nachfragen.

Aufgaben erstellen (Akzeptanzkriterien)

Schreib nicht einfach „Website aktualisieren“. Sei konkret.

  • „Ziel: Altes Hero‑Bild durch neues Markenbanner ersetzen. Deadline: 15 Nov. Hinweis: Prüfe Dropbox für das finale Asset.“
  • „Aufgabe: Fünf Blogposts für Dezember schreiben. Jeder Post soll 800 Wörter haben, Ziel‑SEO‑Keyword ‚remote productivity‘. Fällig: 25 Nov.“

Kommentare zu Karten

Halte Kommentare in einer Timeline. Nutze @mentions, um Aufmerksamkeit zu lenken.

  • „@Maria Das ist erledigt. Verschiebe zur Spalte ‚Done‘.“
  • „@James Kannst du den Text prüfen, bevor ich ihn dem Kunden schicke?“
  • „Ich habe einen Screenshot des Fehlers angehängt. Sag Bescheid, falls du mehr Details brauchst.“

Karten zwischen Spalten verschieben

Jede Spalte bedeutet etwas anderes. Nutze die passende Sprache, um Fortschritt zu signalisieren.

  • To Do → In Progress: „Nehme das jetzt auf.“
  • In Progress → Review: „Bereit zur Durchsicht. @Ana, könntest du einen Blick werfen?“
  • Review → Done: „Genehmigt. Schließe diese ab.“

Häufige Fehler vermeiden

Ich sehe Lernende immer wieder dieselben drei Fehler machen.

1. Zu direkt sein. „Schick mir die Datei“ klingt nach einer Anweisung. „Könntest du mir die Datei schicken?“ wirkt teamorientiert.

2. Übermäßig formelles Englisch verwenden. „I would like to request an update“ klingt seltsam auf Slack. „Any update on this?“ ist besser. Passe den Ton dem Tool an.

3. Annahme, dass alle verstehen. Nur weil du es geschrieben hast, heißt das nicht, dass es klar ist. Schließe jede wichtige Nachricht mit einer Einladung zum Nachfragen ab. Einfache Formulierungen wie „Verstehst du das?“ verhindern verlorene Arbeit.

Ein Profi‑Tipp

Nimm dich selbst auf, wenn du drei dieser Phrasen sprichst. Höre dir die Aufnahme an. Klingt es natürlich? Wenn du stolperst, übe den Rhythmus. Zum Beispiel:

„Sorry to interrupt, but I just wanted to clarify one thing.“

Sprich es langsam. Sorry-to-interrupt – verschmelze die Wörter. Wanted to wird in schneller Sprache zu wanna. Das ist völlig normal im Alltagssprechen.

Jetzt ausprobieren

Wähle ein Tool – Slack, Zoom oder Trello – und nutze heute zwei neue Phrasen. Versuche nicht, alles auf einmal zu lernen. Nur zwei. Sieh, wie die Leute reagieren. Du wirst den Unterschied sofort spüren.

Wenn du dir unsicher bist, wo dein aktuelles Niveau steht, probiere den kostenlosen Englisch‑Test bei English Measure. Er deckt Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen ab. Du bekommst ein klares Bild davon, wo du stehst – und welche Phrasen du als Nächstes fokussieren solltest.

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