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Englisch für Modefotografen – Der ultimative Wortschatz für Studio & Location

Wichtiger Englisch‑Vokabular für Modefotografen: Studio, Location, Licht, Posing und Set‑Phrasen.

4 Min. Lesedauer

Du stehst auf einer Stimmungshöhe eines Daches in Mailand. Das goldene Licht der Abendsonne trifft das Gesicht des Modells genau richtig. Dann ruft der Stylist: „Bring die Scrim, und flagge dieses Fenster!“

Wenn dir dieser Satz den Atem raubt, bist du nicht allein. Die Modefotografie hat ihre eigene Sprache, und ein fehlendes Schlüsselwort kann Zeit, Geld und dein Bild kosten.

Hier findest du das Grundvokabular für Studio- und Location-Shootings. Lerne es, und du meisterst jedes Set mit Selbstvertrauen.

Studio-Begriffe – Im Inneren des Raums

Im Studio hast du die volle Kontrolle über Licht und Hintergrund. Du hörst diese Wörter ständig:

  • Softbox – Ein Modifier, der das Licht weicher macht und einen schmeichelhaften, gleichmäßigen Glanz erzeugt. Wird für Porträts und Beauty-Shots verwendet.
  • Strobe – Eine leistungsstarke Blitzanlage. Im Gegensatz zu kontinuierlichem Licht feuert sie in kurzen Impulsen.
  • Tethering – Verbindung deiner Kamera direkt mit einem Computer, damit der Art Director und der Kunde die Bilder in Echtzeit sehen können.
  • Backdrop – Das Hintergrundpapier oder -stoff. Häufige Farben: Weiß, Grau und Chroma-Key-Grün.
  • C‑stand – Ein robuster Metallständer zum Halten von Lichtern, Flags oder Scrims.

Beispiel: „Kannst du die Softbox näher an das Modell schieben? Ich möchte einen weicheren Schatten auf ihrem Kiefer.“

Location-Begriffe – Im echten Leben

Outdoors zu fotografieren bringt unvorhersehbares Licht und Genehmigungsfragen mit sich. Schlüsselvokabular:

  • Permit – Offizielle Erlaubnis, an einem bestimmten Ort zu filmen. Ohne sie riskierst du einen Abbruch.
  • Public distraction – Alles, was die Aufmerksamkeit vom Motiv ablenkt: helle Plakate, Menschenmengen, laute Fahrzeuge.
  • Mixed lighting – Kombination aus natürlichem Sonnenlicht und künstlichem Blitz oder Reflektoren.
  • Flag – Ein schwarzes Panel zum Blockieren von Licht und Erzeugen tieferer Schatten.
  • Scrim – Ein durchsichtiges Paneel, das Sonnenlicht streut und Wolkenbildung imitiert.

Beispiel: „Das Permit gilt nur bis 17 Uhr für diesen Block, also müssen wir alle Hauptaufnahmen bis 16:30 fertig machen.“

Posing‑Direktionsvokabular

Wenn der Art Director Anpassungen anruft, musst du sofort verstehen:

  • Chin down / chin up – Kinn nach unten oder oben bewegen, um den Gesichtswinkel zu ändern.
  • Elongate – Hals oder Körper strecken, um eine längere, schlankere Silhouette zu erzeugen.
  • Give me movement – Das Modell soll gehen, drehen oder das Gewicht natürlich verlagern.
  • Soft hands – Finger entspannen; harte, klauenartige Hände vermeiden.

Beispiel: „Neige dein Kinn ein wenig nach unten und strecke deinen Hals… ja, genau so.“

On‑Set-Kommunikation – Die schnellen Phrasen

Diese kurzen Befehle halten den Ablauf am Laufen:

  • Check the gate – Sensor oder Objektiv auf Staub prüfen, bevor ein kritischer Shot gemacht wird.
  • Last look – Letzte Kontrolle von Haar, Make-up und Outfit vor dem Auslösen des Shutters.
  • Save me something – Ein paar zusätzliche Bilder aufnehmen, falls die ersten nicht in der Nachbearbeitung funktionieren.
  • That’s a wrap – Das Shooting ist vorbei. Alle können packen.

Beispiel: „Last look, bitte! … Und schieß mir ein paar mehr mit der Jacke offen.“


Schlüsselvokabular: Studio vs Location

Ein kurzer visueller Vergleich der häufigsten Begriffe für jedes Setting:

🏢 Studio

  • Softbox
  • Strobe
  • Tethering
  • Backdrop
  • C‑stand

🌍 Location

  • Permit
  • Public distraction
  • Mixed lighting
  • Flag
  • Scrim

Das Wissen um diese Unterschiede verhindert Verwechslungen beim Wechsel zwischen den Umgebungen.

Abschließendes Wort

Modefotografie ist visuelles Storytelling, aber die Sprache dahinter ist genauso wichtig. Wenn du dieses Vokabular beherrschst, kannst du klar mit Crew, Kunden und Modellen kommunizieren – und peinliche Pausen am Set vermeiden.

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