Du hast monatelang an einem Design gearbeitet. Jede Linie und Kurve ist für dich klar. Dann kommt das Kundengespräch und du erstarrst. Nicht weil dein Entwurf schwach ist – sondern weil die Worte einfach nicht kommen.
Ein guter Architekt zu sein, ist eine Sache. Seine Arbeit auf Englisch erklären, ist eine andere.
Lass uns das ändern.
Das Vokabular, das du wirklich brauchst
Die meisten Architekten, die ich treffe, kennen bereits grundlegende Bauteile. Was sie schwer finden, ist es, die Idee auf Englisch zu verkaufen. Deshalb teile ich das in zwei Teile: was man während der Design‑Diskussionen sagt und was man beim Präsentieren vor dem Kunden sagt.
Design‑ & Konzeptvokabular
Diese Begriffe helfen dir, über die Gedanken hinter deinem Werk zu sprechen.
- Spatial flow – Wie Menschen sich durch einen Raum bewegen. „Der offene Grundriss verbessert den spatial flow zwischen Küche und Wohnbereich.“
- Massing – Die Gesamtform und das Volumen eines Gebäudes. „Die massing teilt die Struktur in zwei verbundene Blöcke auf.“
- Façade – Das Front oder Gesicht eines Gebäudes. „Wir haben Glas für die façade verwendet, um natürliches Licht hereinzulassen.“
- Sightlines – Was Menschen von einem bestimmten Punkt aus sehen können. „Der Grundriss öffnet die sightlines über das gesamte Lobby.“
- Programme – Die funktionalen Anforderungen eines Raumes. „Das programme umfasst drei Besprechungsräume und einen flexiblen Veranstaltungsbereich.“
- Context – Wie sich das Gebäude in seine Umgebung einfügt. „Der Entwurf reagiert auf den context der historischen Nachbarschaft.“
Sprich diese laut aus. Sie klingen in einem Meeting natürlich, nicht wie Lehrbuchbeispiele.
Materialien & Oberflächen
Kunden interessieren sich dafür, wie Dinge aussehen und sich anfühlen. Diese Begriffe helfen dir, das zu beschreiben.
- Texture – Rau, glatt, matt, glänzend. „Die texture der freiliegenden Backsteinfassade verleiht Wärme.“
- Finish – Die endgültige Oberflächenbehandlung. „Wir haben einen matten finish für die Böden gewählt, um Blendung zu reduzieren.“
- Sustainable materials – Recyceltes Holz, kohlenstoffarmes Beton usw. „Das Projekt nutzt sustainable materials wie wiederaufgearbeitetes Holz.“
- Thermal performance – Wie gut ein Material isoliert. „Diese Fenster verbessern die thermal performance um 30 %.“
Sprache für Kundengespräche
Hier verlieren die meisten Architekten das Selbstvertrauen. Du musst Wert erklären, nicht nur Design.
Vorteile beschreiben (nicht Merkmale)
Schlecht: „Die Decke ist vier Meter hoch.“
Gut: „Die vier‑Meter‑Decke schafft eine offene, luftige Atmosphäre. Man fühlt sich selbst bei einer großen Gruppe nicht eingeengt.“
Einwände behandeln
Wenn ein Kunde sagt „das ist zu teuer“, verteidige den Preis nicht. Sprich über Wert.
„Ich verstehe die Budgetbedenken. Aber in doppelt verglaste Fenster jetzt zu investieren, schneidet deine Energiekosten innerhalb von fünf Jahren um die Hälfte. Es zahlt sich aus.“
Feedback einholen, ohne schwach zu wirken
Vermeide: „Ist das okay?“
Nutze: „Was sind Ihre erste Eindrücke vom Layout?“ oder „Welcher Teil des Designs resoniert bei Ihnen am stärksten?“
Drei schnelle Erfolge für dein nächstes Meeting
- Lerne diese Woche fünf Phrasen. Wähle Wörter aus den obigen Listen. Verwende sie in Sätzen über deine eigenen Projekte.
- Nimm dich selbst beim Erklären eines Designs auf. Höre dir die Aufnahme an. Du wirst genau erkennen, wo du zögerst.
- Bereite eine Antwort für „Was ist das Konzept?“ vor. Beginne nicht mit technischen Details. Starte mit dem Gefühl oder dem Problem, das du löst.
Sprich wie der Architekt, der du bist
Du hast die Fähigkeiten bereits. Jetzt gib dir die Worte dazu. Übe zunächst in stressfreien Situationen – mit einem Kollegen, vor dem Spiegel oder bei einer Probepräsentation.
Und wenn du wissen willst, wo dein Englisch genau steht, bevor du das nächste große Pitch machst, probiere einen kostenlosen Englisch‑Leveltest bei English Measure. Er deckt Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen ab – damit du mit Zuversicht in jedes Meeting gehst.
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