Writing a will in English can feel intimidating. The vocabulary is precise, old-fashioned in places, and every word carries legal weight. But you don't need to be a lawyer to understand it. Here are the key terms you'll encounter and how they actually work in a real will.
Die Beteiligten
Testator (oder testatrix, wenn weiblich – im modernen Englisch wird die Unterscheidung meist weggelassen) – die Person, die das Testament verfasst. Ganz einfach: Du bist der Verfasser des Testaments.
Executor – die in dem Testament benannte Person, die deine Wünsche nach deinem Tod umsetzt. Sie begleichen Schulden, verteilen Vermögen und erledigen die Formalitäten. Viele wählen einen vertrauten Familienangehörigen, einen Anwalt oder beides. Wenn du jemanden nennst, hole vorher seine Zustimmung ein. Das ist viel Arbeit.
Beneficiary – jeder, der etwas aus dem Testament erhält. Das kann eine Person, eine Wohltätigkeitsorganisation oder sogar ein Haustier-Trust sein (ja, das gibt es in einigen Ländern).
Guardian – relevant nur bei minderjährigen Kindern. Das Testament benennt die Person, die die Kinder betreuen würde, falls beide Eltern sterben. In der Regel ist das der emotionalste Teil beim Verfassen eines Testaments für Eltern.
Witness – jemand, der dich beim Unterschreiben des Testaments beobachtet und selbst unterschreibt. In den meisten Rechtssystemen dürfen Zeugen keine Begünstigten sein. Das bedeutet, dein Ehepartner oder deine Kinder können nicht als Zeuge fungieren. Nutze stattdessen einen Nachbarn oder Kollegen.
Kernbegriffe
Codicil – eine rechtliche Änderung eines bestehenden Testaments. Du schreibst ein Codicil, wenn du kleine Änderungen vornehmen willst (z. B. einen Begünstigten aktualisieren), ohne das gesamte Dokument neu zu schreiben. Heute weniger üblich, da Anwälte lieber ein neues Testament ausstellen.
Probate – der Gerichtsprozess, der bestätigt, dass ein Testament gültig ist. Der Executor beantragt die Probates, bevor er mit der Verteilung beginnen kann. Ohne sie geben Banken und Grundbuchämter nichts frei.
Intestate – Sterben ohne gültiges Testament. Dann entscheidet der Staat anhand einer festen Formel, wer dein Vermögen erhält. In der Regel will niemand das, aber es passiert.
Estate – alles, was du zum Zeitpunkt deines Todes besitzt: Haus, Ersparnisse, Investitionen, persönliche Gegenstände. „Mein gesamtes Estate“ bedeutet also alles davon.
Bequest – ein Geschenk, das im Testament hinterlassen wird. Spezifische Bequests sind konkrete Gegenstände („der Uhren meines Großvaters“), Geldbequests sind Geldbeträge („5 000 $ an meine Nichte“).
Residue – was übrig bleibt, nachdem spezifische Bequests und Schulden bezahlt wurden. „Ich hinterlasse den Residuum meines Estates meinem Ehepartner“ ist Standardformulierung. Der Residuum enthält oft den eigentlichen Wert.
Zusammenspiel
Ein typisches Testament folgt einer klaren Struktur. So verknüpfen sich die Hauptabschnitte:
Cancels all earlier wills
Names executor(s)
Specific bequests to beneficiaries
Who gets what remains
Signing and witnessing
Beachte, dass Revocation zuerst kommt. Damit werden alle vorherigen Testamente aufgehoben und es gibt keine Verwirrung darüber, welches Dokument aktiv ist. Danach folgt Appointment, dann Gifts, danach Residue und schließlich Execution (Unterschriften und Daten).
Zwei häufige Formulierungen, die Probleme bereiten
„I leave, give, and bequeath“ – diese dreifache Ausdrucksweise ist ein historisches Relikt. Moderne Testamente sagen einfach „I give“. Die zusätzlichen Wörter bringen in den meisten englischsprachigen Rechtsordnungen keinen Mehrwert. Einige Anwälte benutzen sie noch aus Gewohnheit.
„Per stirpes“ – Latein für „nach Zweig“. Wenn ein Begünstigter vor dir stirbt, geht sein Anteil an seine Kinder und nicht zurück in die allgemeine Summe. Beispiel: Du lässt dein Estate gleichmäßig deinen drei Kindern zu. Ein Kind stirbt vor dir und hat zwei eigene Kinder. Unter per stirpes wird der Anteil des verstorbenen Kindes zwischen seinen beiden Kindern aufgeteilt. Die anderen beiden Kinder erhalten weiterhin ihre ursprünglichen Anteile.
Die Alternative ist per capita, bei dem der Anteil des verstorbenen Kindes unter den überlebenden Kindern neu verteilt wird. Kleiner Unterschied, großer rechtlicher Effekt.
Kurz zum Sprachlevel
Rechtliches Englisch in Testamenten liegt technisch gesehen auf C1‑C2 im CEFR‑Skalenrahmen – es verwendet komplexe Sätze und archaische Begriffe. Die Konzepte selbst sind jedoch unkompliziert. Konzentriere dich darauf, die Substantive (testator, beneficiary, executor) zu lernen und das Grundmuster „I give X to Y“ zu beherrschen. Das ist der Kern jedes Testaments.
Lass dich auch nicht von Latein abschrecken. Testamente verwenden heute weniger lateinische Begriffe als vor fünfzig Jahren. Die meisten Rechtsordnungen bevorzugen schlichtes Englisch. „Per stirpes“ und „inter vivos“ (während des Lebens) könnten noch überleben, aber der Rest verschwindet.
Willst du dein Verständnis testen?
Versuch diese kurze Übung. Lies den Satz unten und identifiziere Testator, Executor und Beneficiary:
"I, Maria Santos, of London, declare this to be my last will. I appoint my brother, James Santos, as executor. I give my art collection to my daughter, Elena Ruiz."
Antworten: Testator ist Maria. Executor ist James. Beneficiary ist Elena. Ganz klar, oder?
Rechtliches Vokabular ist nur Vokabular. Die Grammatik ist Standardenglisch – Subjekt‑Verb‑Objekt mit ein paar zusätzlichen Präpositionalphrasen. Sobald du die Begriffe kennst, folgt der Rest natürlich.
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