Ein Versand bleibt beim Zoll stecken, weil ein Dokument fehlt. Ein Lagerleiter kann den Bestandsstatus nicht rechtzeitig kommunizieren. Ein Spediteur versteht die Lieferbedingungen falsch.
Diese kleinen Sprachlücken kosten Unternehmen echtes Geld. Wenn du in der Logistik oder im Supply‑Chain‑Management arbeitest, ist es nicht nur hilfreich – es ist unerlässlich, die richtigen englischen Begriffe zu kennen.
Hier sind die wichtigsten Wörter und Phrasen, die du tatsächlich im globalen Handel benutzt, einfach erklärt.
Die Kernbegriffe, die du kennen musst
Lass uns mit dem Grundlegenden beginnen. Das sind die Worte, die sich täglich in E‑Mails, Meetings und Versanddokumenten zeigen.
Grundlagen von Supply Chain und Logistik
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Supply chain – Das gesamte Netzwerk aus Personen, Unternehmen und Prozessen, das ein Produkt von Rohmaterialien bis zum Endkunden bringt.
Beispiel: „Wir müssen unsere Lieferkette effizienter gestalten, um die Lieferzeiten zu verkürzen.“
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Logistics – Der praktische Teil der Warenbewegung: Planung, Transport, Lagerhaltung und Auslieferung.
Beispiel: „Sie arbeitet in der Logistik und koordiniert Sendungen von Asien nach Europa.“
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Freight – Die transportierten Güter, meist per Schiff, Flugzeug, Zug oder LKW.
Beispiel: „Der Frachtverkehr kam zwei Tage zu spät am Hafen an.“
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Lead time – Der Zeitraum zwischen Auftragserteilung und Wareneingang.
Beispiel: „Unsere Lieferzeit beträgt derzeit sechs Wochen wegen hoher Nachfrage.“
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Inventory – Der Lagerbestand eines Unternehmens.
Beispiel: „Wir müssen die Bestandsmengen prüfen, bevor wir neue Aufträge annehmen.“
Versand und Dokumentation
Versanddokumente können ein Geschäft retten oder ruinieren. Falsche Unterlagen lassen deine Sendung am Grenzübergang stehen.
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Bill of Lading (B/L) – Das wichtigste Versanddokument. Es ist ein Vertrag zwischen Versender und Spediteur, der den Eigentumsnachweis an den Gütern liefert.
Beispiel: „Bitte senden Sie das Original Bill of Lading, damit wir den Zoll abwickeln können.“
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Customs clearance – Der Prozess, bei dem die Regierung die Waren für Ein- oder Ausfuhr freigibt.
Beispiel: „Die Verzögerung wurde durch langsamen Zoll in Singapur verursacht.“
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Incoterms – Internationale Handelsbedingungen, die bestimmen, wer Versand, Versicherung und Zölle bezahlt. Sie sind kurze Codes wie FOB, CIF und EXW.
Beispiel: „Wir haben uns auf FOB Shanghai geeinigt, also übernimmt der Käufer den Transport ab dem Hafen.“
Hier ein Überblick über die häufigsten Incoterms, damit du sie sicher einsetzen kannst.
| Term | Bedeutung | Wer zahlt den Haupttransport? |
|---|---|---|
| EXW (Ex Works) | Käufer holt die Ware am Standort des Verkäufers ab | Käufer |
| FOB (Free on Board) | Verkäufer liefert die Ware auf das Schiff | Käufer nach Beladung |
| CIF (Cost, Insurance, Freight) | Verkäufer bezahlt Versand und Versicherung bis zum Zielhafen | Verkäufer |
| DDP (Delivered Duty Paid) | Verkäufer übernimmt alles, inklusive Zoll | Verkäufer (alle Risiken und Kosten) |
Ein falscher Incoterm kann unerwartete Gebühren nach sich ziehen. Immer prüfen!
Praktische Phrasen für den Alltag
Reiner Wortschatz reicht nicht. Du brauchst Formulierungen, die in echten Gesprächen passen.
- „Können Sie die ETA (Estimated Time of Arrival) bestätigen?“ – Wann kommt eine Sendung an?
- „Der Container ist voll beladen.“ – Er ist komplett gefüllt.
- „Wir haben einen Backorder.“ – Ein Artikel ist ausverkauft, Kunden warten noch.
- „Die Sendung wurde short-shipped.“ – Nicht alle Artikel wurden verschickt.
- „Bitte beschleunigen Sie die Bestellung.“ – Senden Sie sie schneller.
- „Wir werden die beiden Sendungen konsolidieren.“ – Kombinieren zu einer.
Eine kleine, aber wirkungsvolle Phrase: „Könnten Sie bitte den Status mitteilen?“ – Höflich, professionell und in fast jeder Logistik‑E‑Mail einsetzbar.
Ein kurzer Hinweis auf Fachsprache
Logistics English ist voll von Abkürzungen. Leute benutzen ETA, ETD, PO (Purchase Order) und SKU (Stock Keeping Unit), als wären sie selbstverständlich.
Wenn du nicht sicher bist, frag einfach.
„Entschuldigung, könnten Sie erklären, wofür SKU steht?“
Das ist keine Peinlichkeit – das ist klug.
Ein Tipp zum Behalten
Der beste Weg, Logistik‑Englisch zu lernen, ist echte Dokumente lesen. Schau dir ein Bill of Lading an. Lies Versandbestätigungen. Höre Aufnahmen von Zollgesprächen.
Wenn du aber sofort wissen willst, wo du stehst, mach einen kostenlosen Englisch‑Level-Test bei English Measure. Wir decken Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen – alles auf reale Geschäftssituationen zugeschnitten.
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