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Englisch im Unterricht: Unverzichtbare Redewendungen für internationale Studierende

Entdecke die wichtigsten Englisch-Ausdrücke fürs Klassenzimmer – stelle Fragen, diskutiere aktiv und meistere dein Studium sicher.

4 Min. Lesedauer

Du hast die Noten. Dein Visum ist genehmigt. Du bist bereit für den Unterricht im Ausland. Doch es gibt einen Punkt, der viele internationale Studierende überrascht: zu wissen, was man in einem echten Klassenzimmer sagen soll.

Du verstehst das Großteil des Professors. Das Schwierige ist, sich zu äußern – Fragen stellen, an einer Diskussion teilnehmen. Der Moment, wenn du die Antwort kennst, aber nicht die richtigen Worte auf Englisch findest.

Ich habe das schon zu oft gesehen. Perfekte Grammatik brauchst du nicht, um mitzumachen. Du brauchst nur ein paar zuverlässige Phrasen. Hier sind die, die wirklich funktionieren.

Wenn du Hilfe brauchst

Professoren erwarten Fragen. Sie werden tatsächlich besorgt, wenn niemand etwas fragt. Der Trick ist, eine Standardphrase parat zu haben, damit du nicht erstarrst.

„Könnten Sie das bitte wiederholen?“ – die nützlichste Phrase, die du je lernen wirst. Nutze sie, wenn dir etwas entgangen ist.

„Ich habe den letzten Teil über [Thema] nicht mitbekommen. Könnten Sie es noch einmal erklären?“ – zeigt, dass du zugehört hast und nur einen bestimmten Punkt verpasst hast.

„Bedeutet das, dass [deine Interpretation]?“ – Professoren lieben diese Variante. Sie zeigt, dass du nachdenkst, nicht nur Notizen kopierst. Auch wenn du falsch liegst, schätzen sie den Versuch und korrigieren dich sanft.

Eine Diskussion ohne Stolpern mitmachen

Gruppendiskussionen sind für fast alle stressig, nicht nur für internationale Studierende. Muttersprachler sorgen sich ebenfalls, klug zu wirken. Der Unterschied? Sie wissen, wie man Zeit gewinnt.

„Das ist ein interessanter Punkt. Ich würde hinzufügen, dass…“ – gibt dir einen Moment, deine Gedanken zu ordnen.

„Ich möchte auf das eingehen, was [Name] über… gesagt hat.“ – klingt respektvoll und strukturiert dich.

„Ich sehe das etwas anders. In meiner Erfahrung / in meinem Land…“ – das ist dein Geheimwaffe. Deine einzigartige Perspektive ist wertvoll. Professoren wollen internationale Sichtweisen. Nutze sie, um zu zeigen, wie Dinge dort funktionieren, wo du herkommst.

Anweisungen klären

Nichts ist schlimmer, als sich hinzusetzen und eine Aufgabe zu schreiben, nur um festzustellen, dass du nicht sicher bist, was der Professor wirklich will.

„Nur um sicherzugehen, dass ich die Anweisungen richtig verstehe…“ – dann wiederhole die Aufgabe in deinen eigenen Worten.

„Wie hoch ist das Wortlimit?“ – frage sofort. Rate nicht.

„Wann ist die Abgabefrist?“ – verschiedene Professoren nutzen unterschiedliche Systeme (Online‑Portale, E‑Mail, Papier). Bestätige sie.

Und wenn du nach dem Unterricht völlig verloren bist, gehe direkt zum Professor: „Könnten Sie kurz klären, was wir für die Hausaufgabe tun sollen?“ Die meisten Professoren helfen gerne. Das ist ihr Job.

In Gruppen arbeiten

Gruppenprojekte mit Muttersprachlern können knifflig sein. Du könntest dich langsam fühlen oder befürchten, nicht genug beizutragen. Hier ein paar Formulierungen, um aktiv zu bleiben.

„Welche Rolle soll ich übernehmen?“ – zeigt Initiative und sorgt dafür, dass dir etwas klar zugewiesen wird.

„Könnten Sie diesen Begriff erklären? Ich habe ihn noch nie gehört.“ – ehrlich und direkt. Gruppen schätzen Ehrlichkeit mehr als falsches Nicken.

„Ich kann [konkrete Aufgabe] erledigen, wenn das hilft.“ – biete an, etwas Konkretes zu tun: Recherche, Folien, Bearbeitung. Das zeigt, dass du deinen Teil beiträgst.

Schnellreferenz‑Tabelle

Situation Phrase, die man nutzt Warum es funktioniert
Etwas verpasst „Könnten Sie das bitte wiederholen?“ Klar, höflich, direkt
Deine Perspektive teilen „In meinem Land…“ Mehrwert, weckt Neugier
Unsicher über Aufgabe „Nur um sicherzugehen, wir müssen…“ Detailorientiert
Vokabeln klären „Was bedeutet [Wort] in diesem Kontext?“ Engagement zeigen
Zeit knapp „Könnte ich diesen Gedanken schnell abschließen?“ Raum zum Sprechen geben

Was sagen, wenn du nicht verstehst

Das ist die größte Angst. Jeder war schon dort. Dein Gehirn wird leer. Der Professor benutzt ein Wort, das du noch nie gehört hast. Du gerätst in Panik.

„Entschuldigung, ich kenne diesen Begriff nicht.“ – Professoren erklären es dir gern. Sie bevorzugen das eher als stilles Ringen.

„Könnten Sie das umformulieren? Ich möchte sicherstellen, dass ich verstehe.“ – ein Profi‑Move. Er verschiebt die Verantwortung auf den Sprecher, einfacher zu formulieren, ohne dich schwach wirken zu lassen.

„Ich verfolge den Großteil, aber bei [Punkt] habe ich den Faden verloren.“ – konkretes Feedback ist immer besser als vage „Ich verstehe nicht“.

Ein letztes Wort

Du musst nicht wie ein Muttersprachler klingen. Du brauchst nur verstanden zu werden. Die Studierenden, die im Ausland gut abschneiden, sind nicht diejenigen mit perfektem Akzent. Sie sind die, die Fragen stellen, Fehler machen und weiter versuchen.

Beginne mit diesen Phrasen. Übe sie laut vor dem Unterricht. Deine ersten Versuche fühlen sich vielleicht holprig an – das ist normal. Es wird leichter.

Und wenn du dich auf ein internationales Studium vorbereitest, nimm dir ein paar Minuten Zeit, um dein Englisch kostenlos bei English Measure zu testen. Wir prüfen Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen. Dein aktuelles Niveau zu kennen hilft dir, die richtigen Bereiche vor dem Einstieg in das Klassenzimmer zu fokussieren.

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